Ach, ich mag Weihnachten. Es ist eine meist sehr besinnliche Zeit. Denn ich lasse mich ungern vom Konsumwahn verleiten, sondern versuche eine festliche, ruhige Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
In der Vorweihnachtszeit wird deswegen viel gebacken, gebastelt und gesungen. Dieses Jahr sind die Kinder schon richtig aufgeregt, reden viel vom Nikolaus und Christkind. Einmal haben wir auch schon einen Stern vorbeihuschen sehen und ja, als das Christkind den Brief geholt hat, hat es doch tatsächlich goldenen Glitzer überall verteilt.
Da kommen Geschichten rund um Weihnachten besonders gut an. Momentan erfinde ich jeden Abend eine Geschichte mit dem kleinen Drachen, der vor Weihnachten alle möglichen Abenteuer erlebt. Beide Kinder lieben den kleinen Drachen, der manchmal etwas stur ist und dann doch immer ein schönes Erlebnis hat. Ich glaube, ich werde ihn mal im Kinderyoga auch vorkommen lassen 🙂
Aber auch Bücher mit Weihnachtsgeschichten werden derzeit gerne und viel gelesen. Es ist einfach schön, wie die Fantasie meiner beiden kleinen Yogis arbeitet.

Vom Schenken
Ich persönlich finde das größte Geschenk, das man sich und seinen Lieben machen kann, ja Zeit. Sich bewusst Zeit nehmen um etwas zu machen. Nicht nur so nebenbei und gestresst zu einem Kaffeetratsch hetzen um dann wieder weiter zu hetzen.
Deswegen versuche ich immer, die Adventzeit nicht mit Terminen vollzupacken. Um bewusst die Momente zu genießen.

Aber so ganz ohne Geschenke geht es dann an Weihnachten auch wieder nicht. Besonders die Kinder wünschen sich ja etwas vom Christkind. Natürlich auch Spielzeug.
Und auch anderen lieben Menschen möchte man eine kleine Freude machen. Ich liebe es, Weihnachtskarten (siehe Foto) zu gestalten und an Freunde, die weiter weg wohnen, mit kleinen Aufmerksamkeiten zu verschicken. Ich finde es immer schön, wenn kleine Päckchen und Briefe bei der Post dabei sind. Es hat eine gewisse Nostalgie und Romantik.
Ich suche die kleinen Geschenke immer mit viel Liebe aus und freue mich, wenn sie dem Beschenkten gefallen.
Gerade mit den Kindern bastle ich auch gerne Geschenke für Oma und Opa. Die Kinder haben eine unheimliche Freude, wenn sie etwas selbst machen und dann selbst überreichen dürfen. Ganz stolz sind sie dann und ihre Augen strahlen.

Der Mond – ein Gastbeitrag von Marion Reichspfarrer

Mein Name ist Marion Reichspfarrer. Ich bin Mutter zweier Kleinkinder und bin seit 2011 Diplomierte psychologische Astrologin. Seit Oktober bin ich nach der Karenz wieder aktiv mit eigener Praxis in Ebreichsdorf. Heute freue ich mich ganz besonders über diesen...
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Weihnachtskarte - die Anleitung dazu gab es im Adventskalender

Geschenk Ideen DIY für Kurzentschlossene
Vielleicht hast du ja meinen Adventkalender erhalten. Darin waren immer wieder ein paar Bastelideen für Kinder rund um Weihnachten. Ich bastle mit meinen kleinen Yogis in den Kursen immer wieder gerne Kleinigkeiten, denn es hilft ihnen, sich zu konzentrieren und die Stunde gut zu verarbeiten.
Aber auch mit meinen zwei kleinen Yogis zu Hause bastle ich sehr gerne.
Es ist eine wunderbare Möglichkeit, mit den Kindern gemeinsam kreativ zu sein 🙂

Vor zwei Jahren haben wir zu Weihnachten Christbaumkugeln mit Handabdrücken gemacht und die Abdrücke zu Schneemännern gestaltet.
Das habe ich auch in der Weihnachts- Familienyoga Stunde gemacht. War ein riesen Spaß mit den Kindern und ich freue mich, wenn die Kugeln dieses Jahr auf den Christbäumen hängen.
Du brauchst nur Kugeln (am besten aus Plastik), Fingerfarbe für die Handabdrücke, Permanent Marker für die Schneemänner und Glitzerkleber zum Verzieren.

Letztes Jahr haben wir Bilder gemalt und Fenstersterne geklebt. Dazu habe ich leider nur noch Bilder von unseren Herbstblättern, aber es funktioniert gleich:
Aus Tonpapier schneidest du einen Stern oder Mond oder was du möchtest aus und schneidest ihn dann innen auch aus (ich würde aber ca. 1cm Rand lassen!). Mit Klebefolie (etwa um Bücher einzuschlagen) so bekleben, dass man die Form von vorne sieht (also Folie von vorne aufkleben). Seidenpapier in kleine Stücke reißen und bunt auf der Folie verteilen. Danach Ränder abschneiden. Auch das habe ich im Kinderyoga gemacht. 🙂

Dieses Jahr verschenken wir kleine Bäumchen aus Holzstäbchen. Die Anleitung gab es auch im Adventkalender. Aber es ist recht einfach: Du brauchst drei Staberl (kann man bei Pagro und Co. kaufen), etwas Buntpapier und Deko, sowie Kleber.
Die Stäbchen werden als Dreieck zusammengeklebt und aus dem Buntpapier wird ein Rechteck ausgeschnitten und aufgeklebt für den Stamm. Wenn der Kleber trocken ist, kann der Baum nach Herzenslust verziert werden. Zum Schluss kann man auch noch einen Hacken anbringen um ihn auf den Weihnachtsbaum zu hängen.

Christbaumkugeln mit Schneemännern
Fenstersterne - hier Blätter ;)
Christbäume aus Stäbchen

Vom Weihnachtsfrieden
Bald ist es soweit, der Heilige Abend steht vor der Tür. Das Christkind huscht unbemerkt durchs Fenster rein, bringt die Geschenke und entzündet die Kerzen am Baum. Wenn es wieder hinaushuscht, verliert es ein wenig Glitzer und läutet ein Glöckchen.
Und dann passiert bei uns etwas, das ich auch nicht ganz erklären kann. Denn nach der großen Freude über die Geschenke und dem Auspackwahnsinn wird es ganz still und friedlich. Die Augen der Kinder leuchten und sie kuscheln sich glücklich an. Es ist, als hätte das Christkind ein noch viel größeres Geschenk gebracht: Weihnachtsfrieden.

Wie verbringst du Weihnachten und was ist dein größter Wunsch an das Christkind?

Ich wünsche dir noch eine besinnliche Zeit.

Saprema,
Bettina

Weihnachtsfrieden