Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu, das Neue steht in den Startlöchern.
Ich nehme mir da gerne Zeit und ziehe Bilanz: was alles geschehen ist, wofür ich dankbar bin und was ich mir für nächstes Jahr mitnehme. Außerdem ist es Zeit, sich Ziele für das nächste Jahr zu setzen. Aber dazu später mehr.

Mein Jahr 2016
Das Jahr 2016 hat recht ruhig begonnen. Denn wie so oft bin ich krank geworden. Was mir gar nicht gepasst hat, schließlich wollte ich im Februar einen Halbmarathon laufen. Im Februar!!! Nachdem ich im Oktober das letzte Mal richtig trainiert habe.

Mitte Jänner ging dann das Lauftraining los, wirklich vorbereitet habe ich mich nicht gefühlt. Mitte Februar ging dann der Flug nach Florida, denn ich wollte am „Disney Princess Halfmarathon“ teilnehmen. Wenn ich mir mal wirklich was in den Kopf setze, dann mache ich es auch. Und gut ist es gegangen 😉
Danach ist das Jahr irgendwie so gemütlich dahin geflossen. Meine Kinderyoga Stunden liefen recht gut, mit dem Familienyoga hat es in den Monaten aber irgendwie gar nicht geklappt. Dabei wollte ich mit meiner lieben Kollegin Julia einen Mini Retreat für Familien machen. Aber irgendwie hat sich kaum jemand dafür interessiert. Was unheimlich schade ist. Aber demnächst versuchen wir es ja wieder.

Ein schöner Sommerurlaub in Italien hat mir auch wieder die nötige Ruhe geschenkt, um mich auf die neuen Herausforderungen zu konzentrieren. Denn schließlich wollte ich noch Einiges erreichen: neue Kurse, Adventkalender, Ebooks… Da haben mir diese Tage mit meinen kleinen Yogis sehr viel Kraft geschenkt.

Ein Highlight im Jahr 2016 war sicher meine Weiterbildung im Yoga und für das Kinderyoga. Ich habe wirklich viel für mich erkannt und auch Neues gelernt. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich an mir sehr viel arbeiten kann und darf. Und es hat sich für mich viel getan. Sehr viel. Auch wenn man es äußerlich nicht immer wahrnimmt. Aber ich für mich merke, dass ich viele Dinge differenzierter sehen kann, mich manchmal in die Lage meines Gegenübers versetze und erst überlege, woher seine Reaktion kommt bevor ich zum Gegenschlag aushole. 🙂
Ich habe wunderbare, neue Bekanntschaften gemacht, was mich sehr freut.
Die Website ist ziemlich fertig geworden und entspricht immer mehr dem, was ich mir vorgestellt habe.
Und natürlich waren die vielen schönen Momente mit meinen Kindern ein besonderes Highlight. Meine kleine Maus kann mittlerweile ganze Gedichte auswendig aufsagen und mein großer Bär spielt jetzt Flöte und findet das ganz aufregend.

Von Zielen, Vorstellungen und Träumen
Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Jahr 2016, meinen Erfolgen und Entwicklungen wirklich zufrieden. Natürlich habe ich mir für 2016 Ziele gesetzt. Manche Ziele habe ich nicht erreicht (etwa, dass ich jeden Tag eine Stunde bewusst auf jedes elektronische Gerät verzichte… ja, nein, lassen wir das 🙂 ). Andere dafür schon. So habe ich zum Beispiel wirklich viel im Haus entrümpelt (aber es geht sicher noch mehr) und viel mit meinen Kindern unternommen.

Ich finde Ziele wichtig. Sie sind ein Grundgerüst, was man in einem bestimmten Zeitraum erreichen möchte. Mehr noch, manchmal erlauben sie uns Dinge zu erreichen, die man nicht für möglich gehalten hat. Manchmal dürfen Ziele einfach Träume sein. Denn Träume sind in Wahrheit auch Ziele, man denkt nur, sie seien unrealistisch.
Manchmal sind sie das auch. Ich glaube kaum, dass Chris Evans (aka Captain America) eines Tages vor meiner Tür steht und mit mir zu einem Football Spiel gehen möchte. Aber träumen darf man ja 🙂
Aber manchmal. Ja, manchmal… da sind Träume eine Vorstellung. Wie es sein könnte, wenn man Etwas erreicht. Es gibt da einen Spruch… „If you can dream it, you can do it“. Der ist nicht so verkehrt. Denn am Anfang sind viele Ziele Träume.

Also vielleicht möchtest du dir dieses Jahr doch Ziele setzen. Oder vielmehr Träume, aber machbare. Wie gesagt, Chris Evans bei einem Football Spiel… schöner Traum. Aber nicht machbar.
Ein Buch veröffentlichen… machbar. Definitiv machbar.

Ich muss mir ja immer alles aufschreiben. Erinnerst du dich an meine Listen? Ja, ich habe da eine kleine Obsession. Aber wenn Etwas aufgeschrieben ist, dann ist es immer wieder abrufbar. Sonst vergesse ich leider auch sehr viel. 🙂
Dieses Jahr habe ich mir eine Übersicht gebastelt für meine fünf größten Träume.

Traumwelten
Ziele setzen

Dream big – aber in Maßen
Wenn du dir nicht sicher bist, was deine größten Träume sind, schlage ich vor, du schreibst mal alles auf, was dir in den Sinn kommt. Alles. Auch Chris Evans und Football. 🙂 Nimm dir dazu eine halbe Stunde Zeit! Schreib alles auf.
Und dann fang an zu streichen. Unmachbares (bye bye Chris), Träume, die jetzt eher nicht wichtig sind (der Garten braucht kein totales Makeover bei mir), usw. bis du etwa 5 Träume übrig hast.
Übrigens ist es hier ganz wichtig, konkret etwas zu sagen und es sollte positiv sein. Ein Beispiel?

Ich könnte als Ziel schreiben, ich will Gewicht verlieren. Sehr konkret ist es nicht. Und positiv auch nicht, denn damit suggeriere ich mir, dass ich, so wie ich jetzt bin, nicht okay bin. Besser wäre: Ich möchte jeden Tag etwas für mein körperliches Wohlbefinden machen, zum Beispiel spazieren gehen (oder fünf Mal die Woche, oder drei Mal). Denn damit suggerierst du dir nicht, dass etwas an dir falsch ist, sondern dass du etwas machen willst (eben täglich oder 3-5 Mal die Woche) damit du dich noch wohler fühlst.

Die Träume schreibst du dir auf die Übersicht, die du ganz unten zum Download findest. Warum 5? Ist eine gute Zahl finde ich. Sich auf einen Traum zu
Und jetzt überlege, was du tun müsstest, um diese Träume zu verwirklichen. Und bis wann du sie verwirklicht haben möchtest. Schreib dir auf, was nötig ist, welche Meilensteine es braucht usw. Nimm dir wieder Zeit dafür
Wenn du fertig bist, dann kannst du dich den Affirmationen widmen. 🙂 Ich finde sie immer recht hilfreich. Es sind quasi Mantren, die mich durch das Jahr begleiten. Bei mir steht da zum Beispiel: „Wie wichtig wird dir das in einem Jahr sein?“ „You can’t pour from an empty cup – take care of you first“ usw. Etwas, das dir Kraft gibt und dir Mut macht.

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, was dir wichtig ist, dann falte das Papier und leg es wo hin, wo du es jederzeit finden kannst. Vielleicht willst du es auch in einer Seite in deinem Tagebuch weiter hinten platzieren, damit es dir dann mitten im Jahr wieder ins Gedächtnis springt.
Es muss für dich stimmig sein 😉

Welche Träume hast du für das Jahr 2017? Und wie gefällt dir das Freebie?

Lass es mich doch wissen.

Ich wünsche dir und deinen Liebsten alles, alles Gute, Schöne und Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das neue Jahr.

Saprema,
Bettina

PS: Alle Termine für 2017 findest Du hier