Ein bisschen Zeit hat das alte Jahr ja noch zu bieten. Dennoch wird es langsam Zeit, mir meine Ziele für 2017 zu überlegen. Ich habe so viele Ideen und Wünsche/Vorstellungen. Aber was kann ich umsetzen, was wird nur eine schöne Vorstellung bleiben?

Ziele 2017
Ich habe mich dieses Jahr bei einem besonderen Adventkalender angemeldet. Er ist für Geschäftsmamas, so wie ich eine bin. Falls du daran Interesse habt, du kannst dich hier anmelden.
Gemeinsam durch den Advent mit Elisabeth Kollmann
Ich bekomme Anregungen für mein „Geschäft“ und Aufgaben dafür.
Warum habe ich „Geschäft“ in Anfürungszeichen gesetzt? Darf ich ehrlich sein? Da ich es nebenberuflich mache, habe ich es bisher wohl zu wenig als richtiges Business gesehen. Schließlich ist es nicht mein Brotjob, sondern ein schöner Nebenverdienst. Ich glaube, ich muss meine Einstellung dazu grundlegend ändern. Es ist mein Business. Meines. Ich habe es gegründet, es steckt Herzblut darin, es stecken Tränen drinnen, Freude und viel Kreativität. Es ist kein Hobby – egal wie es manche in meinem Umfeld nennen wollen. Es ist ein zeitaufwendiges Kleinkind, das noch viel Zuwendung braucht. So wie meine beiden kleinen Yogis daheim.
Ich habe viel zu lange ein schlechtes Gewissen gehabt, dass ich nicht allen gerecht werde, mir eingeschlossen. Fakt ist, ich kann allen gerecht werden! Und dabei trotzdem nicht auf mich selbst vergessen.

Was mich manchmal hindert erfolgreich zu sein
Mir ist erst kürzlich bewusst geworden, dass ich mich bei vielen Dingen wohl selbst sabotiere. Weil ich ein schlechtes Gewissen habe. Oder weil ich denke, dass es dann zeitlich knapp wird.
Letztes Semester (also Anfang 2016) hatte ich die Chance, in einem Eltern Kind Zentrum einen Kurs für größere Kinder zu machen. Als Quereinsteiger. Ich war begeistert!!!! Und dann kamen die Überlegung: die Uhrzeit gefällt mir nicht. Ich habe mich irgendwie selbst innerlich dagegen gewehrt, denn dann wäre das ein extrem langer Tag für mich gewesen und ich hätte meine Kinder nicht wirklich für mich gehabt. War zumindest mein Denken damals. Was soll ich noch sagen? Der Kurs kam nicht zustande.

Das Selbe ist mir mit dem Erwachsenenkurs, den ich jetzt aufstellen wollte, passiert. Ich wollte ihn unbedingt. Aber dann habe ich mir gedacht, also eigentlich ist mir das ja zu spät und stresst mich. Auch der Kurs ist nicht zustande gekommen.

Habe ich mich selbst sabotiert? Ja und Nein, nehme ich an. Zum einen sicher, weil ich eben mit den Uhrzeiten unglücklich war, weil ich mich schuldig gefühlt habe meinen Kindern gegenüber. Zum anderen waren die Zeiten vielleicht wirklich ungünstig, auch für Eltern oder Berufstätige. Und natürlich ist Kinderyoga eben noch in den „Kinderschuhen“, sprich: viele wissen nicht, was Kinderyoga ist und wozu das gut sein soll. Irgendwie habe ich hier also noch eine Vorreiterrolle.
Ob die Kinderyoga Kurse deswegen nicht laufen, weil viele Leute eben nicht wissen, was Kinderyoga überhaupt ist? Möglich. Möglich aber auch, dass ich mich selbst blockiere – unterbewusst. Dass da irgendetwas ist, was mich hindert…

Aber zurück zu meinen Zielen für 2017. Hui, das war ein langer Exkurs. 🙂 Also falls du noch liest: danke für deine Geduld!!! 🙂

Meine Ziele 2017 – jetzt aber wirklich
Die Aufgabe war, sich ein Ziel herauszunehmen. Nun ja… hier kommt mein Problem. Kennst du von Queen „I want it all?“ 🙂 Richtig. Ich habe da ein, zwei… mehrere Ziele. Aber ich versuche, es kurz zu halten und mich mal auf drei Ziele zu stürzen.

Ziele setzen

Ziele setzen

Ziel 1: ich will einen Teenager Kurs starten. Er soll einmal im Monat 1,5 Stunden stattfinden. Darin möchte ich Girls von 12-17 das Yoga näher bringen. Ab Februar geht es hiermit los.
Ich mache es an zwei Orten, einmal in Guntramsdorf und einmal in Bad Vöslau (wobei ich hier noch auf die endgültige Bestätigung warte). Das Thema jedes Workshops ist eine Göttin, ihre Eigenschaften und wie sie uns helfen, für uns selbst einzustehen.
Dazu bekommt jede Teilnehmerin in der ersten Stunde ein kleines Heftchen von mir und zu jeder Göttin am Ende der Stunde ein Handout. Ich habe Platz für je 8 Yoginis, ich möchte diese Kurse zu 3/4 (sprich 6 Teilnehmer je Standort) voll bekommen. Das ist mein Ziel für diesen Kurs. Es ist definitiv machbar! Ein wenig Mundpropaganda könnte aber hier bestimmt helfen. 🙂

Ziel 2: ich möchte ein Buch verlegen. Ja, das war schon länger ein großer Traum von mir. Einmal einen Roman veröffentlichen. Ich habe das immer sehr träumerisch, romantisch gesehen. In einem alten Cottage sitzen und schreiben. Die Realität ist irgendwie etwas anders. 🙂 Aber auch schön. Ich sitze eben nicht in einem romantische Cottage oder einem Haus am Meer. Mal ehrlich, wer weiß ob ich mich im Cottage nicht zu Tode langweilen würde. Und wer braucht den ganzen Sand im Haus vom Strand? Eben.
Zurück zum Ziel: ich möchte bis Oktober ein Buch veröffentlichen. Ein Kinderbuch. Die Geschichte habe ich bereits geschrieben, das Konzept habe ich auch. Fehlt ein Illustrator und ein Verlag. Also: bis Oktober ein Buch veröffentlichen. Sollte machbar sein, wenn ich im Jänner beginne mich nach einem Illustrator/Verlag umzusehen.

Ziel 3: Ab dem Wintersemester 2017 möchte ich dort, wo ich schon einmal einen Kurs versucht habe, einen neuen Versuch starten. Einen Kurs für Kinder von 7-11. Denn den habe ich mir schon lange gewünscht, aber bisher ist er noch nicht zustande gekommen. Darum wäre das mein Ziel. Es sollen wieder mindestens 5 Kinder dabei sein, dafür sollen es „nur“ 10 Termine sein (statt bisher 15).

Ende des Jahres schreibe ich dann einen Blogbeitrag zum Jahresrückblick bzw. allgemeinen Zielen (nicht nur beruflich). Dazu wird es dann auch ein Freebie für dich geben. 🙂
Trotzdem meine Frage an dich: Hast du schon über Ziele nachgedacht? Und wenn ja, welche Ziele hast du?

Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

Saprema,
Bettina