Marion Reichspfarrer, diplomierte psychologische Astrologin

Mein Name ist Marion Reichspfarrer.

Ich bin Mutter zweier Kleinkinder und bin seit 2011 Diplomierte psychologische Astrologin.

Seit Oktober bin ich nach der Karenz wieder aktiv mit eigener Praxis in Ebreichsdorf.

Heute freue ich mich ganz besonders über diesen Blogartikel.

Die liebe Bettina Pfeiffer von www.yoga2gether.at hat mich gebeten einen Gastartikel zum Thema Mond zu schreiben. Sie selbst hat gerade eine wunderbare Reihe mit dem Thema „der Mond und Yoga“ und hat mich um Informationen zum astrologischen Teil gebeten.

Mond und Mhythos

Der Mond ist uns allen, neben der Sonne der präsenteste aller Himmelskörper!

Wir sehen ihn, wir nehmen sein Zu- und Abnehmen wahr und viele Bücher und Kalender beschäftigen sich mit den Mondthematiken.

Um den Mond ranken sich seit jeher viele Mythen und in vielen Kulturen symbolisieren die unterschiedlichen Phasen auch unterschiedliche Personen.

Der zunehmende Mond gilt hier oft als das Kind, die junge Frau, bei Vollmond wird sie zur Frau und Mutter und der abnehmende Mond steht als Symbol für die weise, alte Frau.

Hierin sieht man auch gut die Symbolik, die sich in alle Bereiche deuten läßt. Sei es das Samenkorn, das zur Reife kommt und dann wieder verwelkt oder geerntet ist, oder der Funke einer Idee, die zu etwas greifbaren wird und in die Umsetzung kommt und dann wieder von einer neuen Idee abgelöst wird.

Natürlich gibt es hier auch die Verbindung zum weiblichen Zyklus. Bevor das künstliche Licht kam, war der weibliche Zyklus ganz stark verbunden mit den einzelnen Mondphasen.

Der Mond, oder la luna, der Himmelskörper, der die Weiblichkeit und Fruchtbarkeit symbolisiert. Hier finden sich die weiblichen Ahnen, der sichere Hafen, die Geborgenheit, die man aus dem Mutterleib her kennt, das Urvertrauen.

In vielen Fällen ist es ja die Mama, die immer für einen da war/ist und bei der man immer Rat und Hilfe bekam. Die Mama, die bei Weitem nicht perfekt sein musste, aber immer perfekt für einen selbst ist.

Der Mond ist auch ein Symbol für das eigene Innere Kind. Quasi ein Synonym für seinen Seelenanteil. Wie geborgen fühl ich mich, welche Ur-ängste sind in mir? Welche Glaubenssätze hat mir meine Erziehung oder kindliche Erfahrung mitgegeben?

Mond in der Astrologie

Wenn die oben beschriebenen heimeligen Assoziationen mit der eigenen Mama oder dem Inneren Kind einem jetzt so völlig fremd vorkommen, ist es ratsam, sich die Position des eigenen Mondes und, im Idealfall, auch die Position des Mondes der eigenen Mutter, im Radix anzusehen.

Jedes Tierkreiszeichen ist einem Element zugeordnet. Der Planet trägt die Färbung des Elementes mit in dem er zum Zeitpunkt der Geburt stand. (Zu den Elementen habe ich bereits eigene Blog Artikel geschrieben und unten auch verlinkt)

Je nachdem in welchem Element der eigene Mond steht, zeigt es an, wie bzw. was man braucht um sich wohl zu fühlen. Was man von der Mutter braucht bzw. bräuchte um sich verstanden zu fühlen.

Steht jetzt z.B. der Mond der Mutter in einem Luft Zeichen und der eigene Mond in einem Wasser Zeichen, so wird es schwer sein für das Kind das von der Mutter zu erhalten, was es braucht, nämlich Verständnis und Intuition auf der Gefühlsebene. Die Luftbetonte Mama wird eher versuchen dem Kind die eigene luftige Mondidee in Form von sachlicher Kommunikation, Wissen oder Ideen mitzugeben und kommt mit dem gefühlsbetonten Kind schwer klar.

Der Mond in einem Erdzeichen wiederrum braucht die materielle, reale Sicherheit, sorgt sich um die Gesundheit oder hat ein hohes gesellschaftliches Rangempfinden.

Geht es um einen Mond im Feuerzeichen hat man eher eine energiegeladene und fantasievolle Art und Weise der Welt entgegen zu treten. Man weiß genau wer man ist und wohin man will oder ist besonders abenteuerlustig und philosophisch.

Die Position des Mondes im Radix, das sogenannte Haus, sagt auch sehr viel darüber aus, in welchem Lebensbereich man sich am meisten zu Hause fühlt. (Damit ist nicht das reale zu Hause gemeint.)

Hier erkennt man stark, wie man die Mutter in den ersten Monaten wahrgenommen hat.

Nicht zu vergessen sind natürlich die jeweiligen Interaktionen (Aspekte) mit den restlichen Planeten.

Das würde hier aber den Rahmen sprengen und ist, ohne Kenntnisse der eigenen Situation, auch nicht so spannend. Gerne stehe ich hier in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Mond

Dieses Wissen ist genau das was du gesucht hast und möchtest es gerne vertiefen?

Zum Thema Elemente gibt es auch ab März ganz neu einen Workshop. Details findest du hier.

So viele Menschen es gibt, so viele verschiedene Möglichkeiten zu leben gibt es auch. Jede ist richtig!