Es ist jetzt über zwei Jahre her, dass meine kleine Maus (aka mein Super Yogi) zur Welt kam. Und seit dem habe ich mit meinem „After Baby Body“, wie es auf Neudeutsch so schön heißt, gekämpft. Wer auch immer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass jede Frau durch stillen ganz von selbst abnimmt, der hat wirklich keine Ahnung. Mein Körper hat während meiner Stillzeit (und das waren bei beiden Kindern je 14 Monate) nach Schokolade, Zucker und jeder Menge anderer ungesunder Kohlenhydrate geschrien. Dazu kam dann noch das wunderbare Stillhormon, dass alles schön weich und entspannt werden lässt. Keine meiner Hosen saß mehr wirklich gut, viele habe ich gar nicht mehr zu bekommen.

Irgendwann habe ich also den Punkt erreicht, wo ich nicht mehr wollte. Und habe mit dem Laufen begonnen. Das ist aus zwei Gründen recht erstaunlich:

  1. Ich mochte laufen nicht besonders (als Jugendliche bin ich viel gelaufen, aber irgendwann fand ich es einfach nicht mehr interessant)
  2. Ich konnte mich kaum zu den Spaziergängen mit meiner Maus aufraffen, wie sollte ich die Motivation für Läufe finden?

Aber manchmal fügen sich die Dinge einfach. Ich habe eines abends auf Pinterest einen Beitrag gefunden, der da lautete „From Couch to 5k in 6 weeks“. Ein Trainingsplan, der machbar aussah, mit Gehpausen arbeitete (die ich auch heute noch immer brauche) und den ich auch mit meiner Maus umsetzen konnte (ja, sie war immer im Kinderwagen dabei).

Es hat tatsächlich funktioniert, ich lief meinen ersten 5km Bewerb nach 6 Wochen Training, 8km drei Wochen später. Nun habe ich mir einen Halbmarathon in den Kopf gesetzt – nicht irgendeinen, sondern den Disney Princess Half Marathon. Im Februar. Also etwas mehr als 4 Monaten. Ich bin gespannt, ob ich das schaffe.

Was hat das jetzt aber mit Yoga zu tun? Nun, nachdem ich nach den ersten Läufen keine Muskelkater mehr hatte, bemerkte ich, dass meine Hüften schmerzten und meine Oberschenkel verkrampft waren, dass meine Schultern weh taten und meine Bauchmuskeln recht beleidigt waren. Also habe ich als Ausgleich viel Yoga gemacht, was mir wirklich sehr half. Irgendwann habe ich mir die Übungen, die mir vor und nach dem Laufen besonders gut taten, zusammen geschrieben und regelmäßig eingebaut in meine Yogapraxis.

Einige dieser Übungen werde ich im Laufe der nächsten Posts hier einstellen. Denn ich denke, jeder der gerne läuft, sollte wissen, was ihm gut tun könnte.

Also seid gespannt auf meine liebsten Lauf Übungen 😉

Namaste und bis bald.