Wer kennt ihn nicht, diesen süßen, etwas schwerfälligen aber unglaublich freundlichen, kugelrunden Bären der stets Hunger auf Honig hat: Winnie Pooh. Ich hatte für dieses Semester eine Winnie Pooh Stunde geplant. Leider fand sie auf Grund von Krankheiten nicht statt. Deswegen dachte ich mir, ich teile sie mit Euch!

Anfangsspiel: Tiger Tanz: zu dem Lied „Ein Wunder der Schöpfung ist Tiger“ hüpfen wir alle durch das Zimmer, genau wie Tiger. Wenn die Musik aufhört, werden wir alle zu Ferkel. Ferkel ist ein kleines, ängstliches Tier. Also machen wir uns gaaaaaaaanz klein. Dazu setzt Du Dich auf Deine Fersen und beugst Dich langsam nach vor, bis die Stirn am Boden ist. Bei den Erwachsenen heißt diese Asana „Kind„. Wenn die Musik weiter geht, hüpfst Du wieder wie ein Tiger herum.
Das Lied dauert etwa 2:30 Min. Ich würde das Lied zweimal spielen, damit die Kinder sich ordentlich auspowern können.

Dann gibt es eine schöne Geschichte. Entweder erfindet ihr eine (das habe ich gemacht) oder ihr nehmt euch ein Buch und macht das ganze mit Bildern. Ich erkläre Euch hier also die Hauptfiguren, wie ihr sie einsetzt überlasse ich Eurer Fantasie 😉

Pooh: Die Hauptfigur. Pooh der Bär ist eine tolle Figur. Aus dem Stehen einen Sprung machen damit die Beine weit geöffnet sind. Hände in die Hüfte legen und mit langem Rücken nach vorne beugen, dabei schön brummeln. Wer mag, kann auf der Stelle spazieren in dieser Position (Beine seitlich anheben)
Ferkel: habt ihr im Tiger spiel schon kennengelernt. Auf die Fersen setzen und nach vorne beugen bis die Stirn am Boden ist und gaaaaaaanz klein machen.
Tigger: ein toller Springer. Darum machen wir hier Hampelmänner am Stand. So könnte man auch Kanga oder Roo machen.
Eule: ein kluges Tier. Du setzt Dich im Schneidersitz hin und machst den Rücken lange mit dem Einatmen. Mit dem Ausatmen drehst Du Dich vom Bauchnabel aus nach rechts. Die rechte Hand legst Du neben Deinem Po ab, die linke Hand kommt auf den rechten Oberschenkel. Einatmen wieder zur Mitte zurück, ausatmen das ganze nach links. Das ganze könnt ihr mehrere Male je Seite machen.
I-ah: ein Esel, der ständig sein Haus neu aufbauen muss. Aus dem Vier-Fuß Stand das Gesäß nach hinten oben schieben. Bei den Erwachsenen heißt diese Position „Hund“. Dein Körper sieht jetzt aus wie I-ahs Haus, also ein umgedrehtes Dreieck. Wer mag kann jetzt spielen, dass ihr Häuser tauscht. Einer bleibt in I-ah, der andere läuft unter I-ah durch. Wenn Ihr mehr seid, können alle bis auf einen in I-ah bleiben. Danach wechseln.
Rabbit: Ähnlich wie Ferkel, nur dass die Hände hinter dem Rücken verschränkt werden und wie Hasenohren aufgestellt werden.

Atemübung: da es Herbst war habe ich Blätter mitgehabt, die ich auf dem Boden verteilt habe im ganzen Raum. Jedes Kind darf sich ein Blatt aussuchen und versuchen, es in die Mitte zu pusten. Ihr könntet einen Parcours machen oder einfach so das Blatt zu einem Ziel pusten. Wer mag kann das auch mit einem Strohhalm machen, so ist der Atem gezielter, aber natürlich ist es so auch etwas schwieriger 😉

Zur Entspannung hätte ich die Kinder zuerst in Ferkel gehen lassen um durchzuschnaufen, dann die Musik „Mitten im Hungermorgen Wald“ aufgelegt und die Kinder ein Ausmalbild malen lassen. Ich habe hier ein paar Gefunden: Ausmalbilder

Ich hoffe, Ihr habt Spaß mit dem Stundenbild. 😉

Namaste