Wer kennt das nicht… immer wieder mal gibt es Tage, an denen man den Kopf in den Sand stecken will, wo einfach gar nichts so läuft, wie es soll. Gibt es nicht für Yogalehrer, weil die ja immer entspannt, ausgeglichen und zufrieden sind?

Darf ich Euch ein Geständnis machen? Doch, auch Yogalehrer haben solche Tage. Wo wir zweifeln. Wo wir wütend sind und uns wünschen, dass der Tag möglichst schnell vorbei geht.
Warum erzähle ich das heute?
Weil ich Euch Mut machen möchte… Jeder hat solche Tage, auch der ausgeglichenste Optimist (und hier ist das nächste Geständnis: ein Optimist war ich nie!) Was mich an so einem Tag aufbaut: Lichtblicke
Das kann etwas ganz Schönes sein, etwa eine Runde Kuscheln mit meinen Kindern. Spätestens dann ist der Tag einfach vergessen. Oder Keksebacken mit den Kindern. Aber dazu in einem anderen Posting etwas mehr.
Das kann etwas ganz Banales sein. Etwa wenn der Wind die bunten Blätter aufwirbelt und ich ganz bewusst und achtsam zusehe, wie sie langsam wieder zu Boden gleiten und dabei wunderschön im Licht schimmern. Oder tief durchatmen und spüren, wie sich der Brustkorb ausdehnt und wieder zusammenzieht.
Oder: es kann eine wunderbare Kinderyoga Stunde sein. So wie heute mit meinen drei Zaubermäusen. Wir haben ein kleines Laternenfest gemacht, eine wunderschöne Geschichte von einem kleinen Hasen und seiner Laterne gemacht und sind zum Schluss singend durch den Raum getanzt. Ich bin immer noch angetan, wie natürlich diese süßen Mäuse in die Asanas hineingehen und wie toll es ist, wenn sie mitmachen und gespannt der Geschichte lauschen.

Es mag nicht jeden Tag die Sonne scheinen. Aber man kann sie in sich finden, wenn man es nur zulässt. Heute haben die drei Zaubermäuse beim Kinderyoga und meine eigenen zwei Süßen (sie haben morgen Laternenfest im Kindergarten und singen voller Begeisterung den ganzen Tag ihre Lieder 😉 ) es geschafft, mir meine innere Sonne zu zeigen.
Es kommt meiner Meinung nach nicht darauf an, immer gut drauf zu sein und zu lächeln. Sondern darauf, sich nicht runterziehen zu lassen und immer diesen kleinen Lichtblick zu sehen, der den ganzen Tag verändern kann. Denn er ist eigentlich immer da.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen sonnigen Abend.

Namaste!