An manchen Tagen wünscht man sich, ein Superheld sein zu können: Mutig, stark, mit Superkräften eben. Vielleicht sogar mit Cape und Kostüm. Ja, ein Cape wäre richtig cool. Dann sieht jeder von Weitem, dass man sich nicht mit einem anlegen sollte, dass man Power hat. Ein Superheld ist. Ganz klar.

An manchen Tagen fühlt man sich wie ein Superheld, auch ohne Cape. Man strahlt vor Energie, Freude und Lebenslust. Heute ist so ein Tag für mich. Es war ein wirklich besonderer Tag. Er hat nicht leicht begonnen, aber er hat sich dann wunderbar entwickelt. Es sind die kleinen Momente, die einem Kraft geben und manchmal genügt ein winziges Wort um einem Superheldenkräfte zu verleihen. Wenn ich mich jetzt im Spiegel bewundere, dann sehe ich ein flatterndes Cape hinter mir. In Lila, ist ja meine Superheldenfarbe. Eventuell noch eine schöne Glitzermaske dazu. Ich nehme diese typische Superhelden Pose ein:

Ganz aufrecht hinstellen, Beine etwas mehr als hofbreit geöffnet. Die Füße gut erden. Die Wirbelsäule lang machen, Schultern aber locker sein lassen (also nicht zu den Ohren ziehen, sondern nach unten), das Kinn parallel zum Boden. Und jetzt kommt das wichtigste: Hände in die Hüften stemmen, die Ellenbogen zeigen seitlich vom Körper weg und Schulterblätter ziehen zusammen. Und jetzt tief einatmen durch die Nase, und dann mit einem leisen Seufzen durch den Mund ausatmen.

Das öffnet den Brustraum, ist also gut für den Atem, durch den aufrechten Stand wird die Wirbelsäule gekräftigt und durch den zielstrebigen Blick und das bewusste Atmen bekommen wir unsere Superkräfte und erlangen Mut.

Das nächste Semester beginnt am 2.März! Da werden wir alle Superhelden werden, denn ich habe ein tolles Stundenbild für Superhelden geplant. Falls ich es schaffe, werde ich sogar ein paar Capes nähen, für die kleinen Superhelden, die dann dabei sind.

Wenn Du ein Superheld sein könntest, welcher wärst Du? Und welche Superkraft hättest Du am liebsten?

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!

Namaste