Ist es momentan nicht einfach herrlich, wie die Vögel singen, die Blumen blühen und die Sonne strahlt?

Die Kinder und der Garten

Meine Kinder lieben den Garten, sie sind super neugierig, jeder Regenwurm wird begutachtet, jeder Käfer inspiziert, jede Pflanze genau erforscht. Es ist einfach herrlich, mit ihnen im Freien zu sein. Sie helfen gerne beim Umtopfen und Pflanzen pflegen. Mit Eifer haben sie das Laub und die Ästchen im Garten zusammengesammelt und beim Säubern der Terrasse mitgeholfen. Wenn sie bei der Tätigkeit sind, vergessen sie Raum und Zeit, als würde die Welt in diesem Moment für sie stillstehen. Es ist unglaublich schön, das zu beobachten. Wie achtsam sie dabei sind. Wie konzentriert und fokussiert. Ja, der Garten ist auch toll zum Rumlaufen und Energie verbrauchen. Aber er hat auch diese beruhigende Wirkung auf die Kinder.

Dieses Jahr durften sie sich Samen aussuchen, die wir in unser Gemüsebeet setzen wollten. Dass sie sich gerade Paprika und Melone aussuchen mussten… Die können wir nicht gleich einpflanzen, die müssen zuerst im Topf gezogen werden. Naja. Aber die beiden ließen sich nicht von den Vorteilen von Karotten oder Radieschen überzeugen.

Unser gemeinsames Projekt

Also haben wir die Samen in Töpfen eingepflanzt.

Ein Loch für die Samen graben

Ein Loch für die Samen graben

Nachdem Mama also Töpfe gesucht und mit Erde gefüllt hat, durften die Kinder ans Werk gehen: Löcher machen für die Samen. Ein Riesen Spaß. Besonders, wenn man kurz davor Baden war (ja, schlechtes Timing, ich weiß). Nachdem das Prinzip klar war, wurden dutzende Löcher gemacht. Zum Schluss war nicht mehr zu erkennen, wo ein Loch war und wo nicht 😉 Aber lustig war es auf jeden Fall.

Samen (hier Paprika) begutachten

Samen (hier Paprika) begutachten

Danach wurden die Samen vorsichtig aus der Packung genommen. Und genau angeschaut, befühlt, daran gerochen… Ganz vorsichtig wurde jeder einzelne Samen zwischen die Finger genommen. Nur um anschließend…

... in der Erde zu landen

… in der Erde zu landen

Und da wir ja die Löcher nicht mehr von den Nichtlöchern unterscheiden konnten, mussten wir die Samen gaaaaaaaanz vorsichtig mit Erde bedecken.

Vorsichtig festklopfen

Vorsichtig festklopfen

Nachdem auch das geschafft war, wurden die „Pflanzen“ sorgsam gegossen. Ein wenig enttäuscht waren die Kinder, als die Töpfe dann nicht im Gemüsebeet vergraben wurden (sie hatten schon die Schaufeln bereit gelegt), sondern mit ins Warme kommen durften. Seitdem werden die Töpfe nicht mehr aus den Augen gelassen. Hat sich schon etwas bewegt? Wächst da vielleicht schon etwas? Sollten wir vielleicht nochmal gießen? Und wann können wir endlich die Paprika und Melonen essen? 😉

Es war einfach wunderbar zu beobachten, wie gespannt die Kinder alle Schritte mitgemacht haben. Es stimmt schon, Kinderaugen sehen Dinge, die wir nicht mehr sehen. Sie sind viel aufmerksamer und konzentrierter. Sie zu beobachten und mit ihnen etwas zu unternehmen macht mich auch achtsamer. Ich halte dann manchmal einfach inne und beobachte oder lausche. Wie einfach das doch manchmal geht, wenn man es nicht erzwingen will.

Vielleicht ist das ja auch ein kleines Projekt für Euch und Eure Kinder? Lasst mich doch wissen, für welche Pflanzen Ihr Euch entschieden habt.

Seid gespannt auf unsere Fortschritte und nächsten Schritte.

Hübsch dekoriert warten die Samen jetzt aufs Aufblühen.

Hübsch dekoriert warten die Samen jetzt aufs Aufblühen.

 

Demnächst gibt es ein Update zu unseren Pflanzen. Ach, und ein Kinderyoga Stundenbild, das wunderbar zum Thema passt: „Auf der Blumenwiese“.

Seid also gespannt.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Namaste