Wie sagen die Piraten so schön? Arrrrrrrrrrrrr. Ich weiß jetzt, warum sie das so gerne sagen. Von dem ganzen Rudern bekommt man ordentlich Bauchmuskelschmerzen. Aua… Oder habe nur ich es übertrieben?

Piratenstundenbild

Meine kleinen Yogis und ich sind in unserer Yoga Stunde diese Woche nämlich auf Schatzsuche gegangen. Und weil wir junge Piratenprinzessinnen und Piratenprinzen sind, ist unser Schiff klein. Sehr klein. Etwa Nussschalen groß. Also so groß, dass gerade unser Popo hinein passt. Da muss man natürlich viel und lange rudern, wenn man über das große, weite Meer reisen will um nach seinem Schatz zu suchen.

Und was haben wir nicht alles gesehen, mit unserem Fernrohr. Wenn wir weit genug gerudert sind, dann haben wir es ausgepackt und alle geschaut, was denn so außer uns im Ozean schwimmt. Mit einem Piratenkapitänshut ausgerüstet, durfte jedes Kind dann sagen, welchem Meeresbewohner wir gerade begegnen. Da waren unter anderem ein Wal, der freundlich um uns herumgeschwommen ist, eine weniger freundliche Krake, die wir mit unserem Elsa-Eisköniginnen-Zauber (jaaaaaaaa, der hat uns gute Dienste geleistet, sonst wären wir wohl Krakenfutter geworden) einfrieren mussten. Danach trafen wir auf einen Hai, aber zum Glück konnten wir den abhängen, bevor er versucht hat nach uns zu schnappen. Eine Meerjungfrau brauchte unsere Hilfe, ein Delphin zeigte uns Kunststücke. Danach trafen wir auf ein Seeungeheuer (ich sag ja, der Elsa-Eisköniginnen-Zauber – eine unglaublich brauchbare Wunderwaffe als Pirat), und zuletzt sahen wir eine wunderschöne Seerose. Bevor wir auf andere Piraten trafen. In einem großen, schönen Schiff. Das mussten wir natürlich haben. Also haben wir gemeinsam gegen diese gemeinen Piraten (wir sind ja gute Piraten) gekämpft, bis das Schiff unser war.

Endlich konnten wir gemeinsam rudern (trotzdem, die Bauchmuskeln sind ordentlich beleidigt ;)) und erreichten endlich die Schatzinsel. Dort angekommen fanden wir eine riesige Muschel. Die mit jedem Einatmen aufging und sich mit jedem Ausatmen wieder schloß (Muschelatmung). Das wirkte so entspannend, dass wir das nach der aufregenden Reise auch probieren mussten. Dazu setzten wir uns mit ausgestreckten Beinen hin und beugten uns mal mit dem Oberkörper nach vor, bis der Bauch auf den Oberschenkeln lag (oder in der Nähe ;)), und wir mit unseren Händen unsere Füße umfassen konnten. Bei unserem tiefen Einatmen sind wir dann aufgegangen und mit dem Ausatmen haben wir uns wieder nach unten bewegt.

Nach einigen Runden bemerkten wir aber, dass die Muschel etwas sehr wichtiges in sich hatte: eine Schatzkarte!

Unsere Schatzkarte!

Unsere Schatzkarte!

 

Schatzsuche mit Entspannung

Irgendwie haben wir sie dann bekommen und konnten endlich unsere Schatzsuche fortsetzen. Dazu haben wir uns im Kreis aufgesetzt, sodass jeder jemanden vor sich hatte. Denn die Schatzkarte führte uns nicht nur zur Schatzhöhle, sondern war auch eine Anleitung um sich gegenseitig zu massieren. So wurde den Rücken raufgetrippelt, runtergestrichen, warme Hände aufgelegt, usw. Zum Schluss landeten wir in der glitzernden Schatzhöhle, wo unsere Truhe stand. Mit einem, nein, zwei, nein… drei! Kräftigen versuchen und einem lauten Knarren, öffnete sich die Truhe dann. Und gab den Schatz preis: glänzende Mutsteine, von denen sich jeder kleine Pirat einen aussuchen durfte.

Denn in diesen Steinen ist der ganze Mut gesammelt, den die Piraten bei ihren Abenteuern brauchten. Wir betrachteten unseren wunderschönen Mutstein, ließen ihn im Licht glänzen. Wenn man einmal Mut braucht, dann ist dieser Stein ein treuer Begleiter. Man nimmt ihn fest in die Hand, schließt die Augen, und schon ist man ganz mutig und kann sich jeder Herausforderung stellen.

Meine kleinen Piraten waren sehr tapfer und haben das Abenteuer gut überstanden – ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen. Schön, dass wir dieses Abenteuer gemeinsam geschafft haben. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit ihnen.

Habt Ihr etwas, das Euch Mut verleiht?

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und bis bald!

 

Namaste